Der Kongress ist für jeden, der sich einfach für seine Träume interessiert. Für alle, die das Klarträumen ausprobieren oder lernen möchten. Es sind auch diejenigen eingeladen, die mit ihrem Unterbewusstsein arbeiten, mehr über sich selbst erfahren, oder einfach ihren Horizont über den Alltag erweitern möchten. Der Klartraumkongress ist vielleicht auch für Skeptiker interessant, die z.B. Parallelwelten für eine Verschwörung halten. Denn im Traum kommst du mit einer parallele Welt in Berührung, die auch deinen Alltag beeinflusst. Denn im Gegensatz zu unserem Körper schläft unser Gehirn nicht.

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass das menschliche Gehirn dieselbe Tätigkeit im Traum ähnlich verarbeitet wie im Wachbewusstsein. Demzufolge macht unser Gehirn zwischen Traum und Realität kaum einen Unterschied. Und das ist doch eine sehr wichtige Erkenntnis. Wenn es für unser Gehirn keinen großen Unterschied zwischen Wach- und Traumrealität gibt, warum erfahren Träumen in unserer westlichen Gesellschaft so wenig Beachtung?

Schließlich schlafen und träumen wir sechs bis acht Stunden am Tag, also ca. ein Viertel bis ein Drittel des Tages. Wenn ein Mensch mit 85 Jahre auf sein Leben zurückblickt, dann hat er somit 20-30 Jahre geschlafen und im schlimmsten Fall erinnert er sich nicht an diese Zeit…Denn es gibt noch sehr viele Menschen, die glauben, sie träumen überhaupt nicht.

Da sind wir schon bei den gesellschaftlichen Glaubensätzen angekommen, die uns das Klarträumen oder das Träumen überhaupt schwer machen können. Von klein auf hören wir Sprüche, wie Träume sind Schäume, Träume sind bloße Verarbeitungsprozesse des Alltages usw…

Stelle dir vor, luzides Träumen wäre ein Fach in der Schule, was für ein verborgenes Potential! Schüler könnten ihre Schulaufgaben im Traum machen, ist doch eine herrliche Vision! Zugegeben bis dahin es noch ein Weg, aber, wenn wir heute nicht loslaufen, kommen wir am Ziel auch nicht an!

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